Shopsysteme Vergleich 2019 – Die besten Shopanbieter im schnellen Überblick

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Um dich bei der Suche zu unterstützen und dir einen Überblick über die besten Shopsysteme aus allen Klassen zu verschaffen haben wir einen Vergleich aller relevanten Shopsysteme zusammengestellt. Wir haben ausschließlich Systeme in unseren Vergleich aufgenommen die den Anforderungen des deutschen Marktes entsprechen oder sich zumindest dahingehend anpassen lassen. Für den Fall, dass du mehr über bestimmte Shopanbieter erfahren möchtest haben wir jeweils einen ausführlichen Review verlinkt.

AnbieterFeaturesGeeignet fürPreiseMehr Infos
ALZURA Shop Logo
ALZURA Shop
+ Onlineshop und Webseite
+ Inkl. Hosting
+ Inkl. SSL-Zertifikat
+ Branchenspezifische Designs
+ Unbegrenzte Produkte, Kategorien, Kunden
+ High-End-Suchfunktion
+ Zugang zu allen Datenpaketen
Kleine bis
große
Onlineshops
STARTER SHOP: 19 € mtl.
PRO SHOP: 49 € mtl.
ENTERPRISE SHOP: 199 € mtl.

Shopify Logo
Shopify
+ Onlineshop und Webseite
+ Inkl. Hosting
+ Inkl. SSL-Zertifikat
+ Unbegrenzte Produkte
+ Geschenkgutscheine und Rabattcodes
+ Betrugsanalyse
Kleine bis
große
Onlineshops
Shopify Lite: $9 mtl.
Basic Shopify: $29 mtl.
Shopify: $79 mtl.
Advanced Shopify: $299 mtl.
Shopify Plus: Individueller Preis

Lightspeed Logo
Lightspeed
+ Onlineshop und Webseite
+ Inkl. Hosting
+ Rabatte und Promotionen
+ Konfigurierbare Themes
+ Marketing-Emails
+ Produktfilter
Mittlere
bis große
Onlineshops
Starter: 49 € mtl.
Fortgeschritten: 89 € mtl.
Professionell: 189 € mtl.
Enterprise: Preis auf Anfrage

Host Europe Logo
Host Europe
+ Onlineshop und Webseite
+ Inkl. Hosting
+ Gutscheincodes
+ Newsletter-Tool
+ SEO-Cockpit
+ Cross-Selling
Kleine bis
mitttelgroße
Onlineshops
Basic: 9,99 € mtl.
Medium: 19,99 € mtl.
Premium: 34,99 € mtl.
Supreme: 54,99 € mtl.

1&1 IONOS Logo
1&1 IONOS E-Shop
+ Onlineshop und Webseite
+ Inkl. Hosting
+ Inkl. Domain
+ Standard-Zahlungsdaten
+ Multichannel-Marketing
+ Vergleichsportale
Kleine bis
mitttelgroße
Onlineshops
Essential:
1-5 Monat: 1 € mtl.
Ab 6. Monat: 20 € mtl.
Business:
1-3 Monat: 1 € mtl.
Ab 4. Monat: 30 € mtl.
Pro:
1-3 Monat: 1 € mtl.
Ab 4. Monat: 50 € mtl.
Einrichtung: 15 € einmalig

Jimdo Logo
Jimdo Shop
+ Onlineshop
+ Inkl. Hosting
+ Inkl. Domain im 1. Jahr
+ Inkl. SSL-Zertifikat
+ Unbegrenzte Produkte
+ Gutscheine
Kleine bis
mitttelgroße
Onlineshops
Jimdo Dolphin (Ecommerce): 19 € mtl.
Jimdo Creator (Shop): 20 € mtl.

Wix Logo
Wix Shop
+ Onlineshop
+ Inkl. Hosting
+ Inkl. SSL-Zertifikat
+ Rabattcodes
+ Kundenbewertungen
Kleine bis
mitttelgroße
Onlineshops
eCommerce: 16,17 € bzw. 19,90 € mtl.

Software-Typen

Open Source Software

Kostenlos verfügbare Software wird als Open Source bezeichnet, der Begriff täuscht hier jedoch da die Vollversion mit komplettem Funktionsumfang und zusätzlichen Services wie Support oder Hosting normalerweise kostenpflichtig erworben werden muss.

Der Markt bietet die unterschiedlichsten Open-Source-Systeme, die hohe Skalierbarkeit und die Unmengen an Anpassungsmöglichkeiten und Erweiterung sind jedoch ein Merkmal aller Systeme.

Beispiel:

SaaS-Systeme

Sogenannte „Software as a Service“-Modelle sind meist nach dem Baukastenprinzip aufgebaut und ermöglichen auch unerfahrenen Nutzern das schnelle Aufbauen eines qualitativen Onlineshops. Sie sind für gewöhnlich sehr intuitiv gestaltet und werden vom Anbieter selbst gehostet. Die monatlichen Tarifgebühren sind normalerweise sehr günstig.

Beispiel:

On Premise

On-Premise Lösungen richten sich erstrangig an mittelgroße bis große Unternehmen und lassen sich frei nach Belieben anpassen, erweitern und umschreiben. Möglich ist dies, da du eine Lizenz für die Software selbst erwirbst und somit über alle Rechte zu deiner Kopie des Systems verfügst.

Plug-Ins

E-Commerce Plug-Ins sind Software-Erweiterungen für bereits existierende Software, meist Websitebaukästen, welche einen Shop nahtlos in eine bestehende Website integrieren. Diese Add-Ons sind jedoch meist sehr eingeschränkt in ihrem Funktionsumfang.

Beispiel:

  • wpShopGermany
  • WooCommerce

Kurzer Ratgeber: Was ist bei der Auswahl zu beachten?

Auf der Suche nach dem richtigen E-Commerce System für dein Projekt gibt es einiges mehr zu beachten als lediglich den Softwaretyp, Funktionsumfang und Kostenpunkt. Viele entscheidende Aspekte sind nicht offen ersichtlich und werden vor allem von Neueinsteigern oft übersehen oder unterschätzt.

Der Folgende Ratgeber versorgt dich mit allem was du wissen musst um ohne Angst vor versteckten Hindernissen und Kosten-Fallen das perfekte System für deinen Shop wählen zu können.

Ein Blick hinter die Kulissen lohnt sich

Wie in jeder anderen Branche auch werden alle Anbieter ihr System als das beste Shopsystem anpreisen und dir sofortigen Erfolg im Online-Handel versprechen. So hoffen sie möglichst viele Nutzer zu gewinnen und im besten Fall mit Jahresabos oder ähnlichem an sich zu binden.

Um Fehlinvestitionen zu vermeiden lohnt es sich bei der Auswahl also ganz genau hinzuschauen. In erster Linie solltest du ausfindig machen an welche Zielgruppe ein System gerichtet ist. Einige Systeme sind beispielsweise aufgrund ihres enormen Verwaltungsaufwandes nur für große Unternehmen gedacht oder sprengen schlicht den finanziellen Rahmen in dem sich die meisten Neueinsteiger & Kleinunternehmer bewegen.

Auch bei dem Funktionsumfang solltest du versuchen einen Blick hinter die Marketing-Kulissen zu erlangen. Einerseits sind bestimmte Features oft nur in den teuersten Tarifen oder als Zukaufoption enthalten, andererseits ist auch die Qualität der vorhandenen Funktionen und Tools von großer Bedeutung. Ist ein Feature nicht gut umgesetzt und eingebunden ist es nahezu nutzlos. Um dir eine neutrale Sicht auf alle Systeme zu geben haben wir in diesem Vergleich die wichtigsten Eigenschaften der unterschiedlichen Systeme gegenübergestellt.

Wenn du sichergehen willst ob dir ein bestimmtes System zusagt gibt es aber keinen sichereren weg als die besagte Software vorab zu testen. Die meisten Anbieter bieten eine kostenlose Testversion anhand derer du den Funktionsumfang innerhalb eines bestimmten Zeitraumes beliebig austesten kannst. Sollte es diese Möglichkeit nicht geben, kannst du erfahrene Nutzer der Software um Rat fragen und dich an Reviews und Testberichten orientieren (achte dabei auf die Authentizität der Berichte!).

Welche Kosten kommen auf dich zu?

Vor allem für kleine Unternehmen und Händler spielt der finanzielle Faktor eine enorme Rolle. Die Kosten für einen Onlineshop umfassen weit mehr als nur den Tarifpreis für das Shopsystem, und werden oft unterschätzt. Neben dem Tarifpreis fallen nämlich noch eventuell Serverkosten, Kosten für eine Agentur zur Unterstützung beim Einrichten, Gebühren für Designtemplates und vieles mehr an.

Damit du von derartigen Nebenkosten nicht überrascht wirst solltest du versuchen klarzustellen welche Kosten und Gebühren auf dich zukommen, und von Anfang sehr genau überlegen und planen welche Zusatzleistungen du in Anspruch nehmen möchtest und wie du dein Budget am besten einsetzt.

Für einen privaten Shop beispielsweise lohnt es sich auf ein SaaS-System zu setzten, welches allein gehandhabt werden kann und dafür mehr ins Marketing zu investieren, während Unternehmen oft mit Open-Source- oder Mietshoplösungen und professionellem (und teurem) Personal bzw. einer Agentur zur Verwaltung besser beraten sind.

All dies hängt vom eigenen Budget und den Zielen des Shops ab, und darf somit beim Entwerfen des Geschäftsmodells auf keinen Fall vergessen werden.

Wie gut ist der Nutzer-Support?

Ein Aspekt, der gerne vergessen wird, ist der Support für ein Shopsystem. Spätestens wenn mal was schief geht oder man selbst mit dem System überfordert ist wird man merken wie wichtig dieser tatsächlich ist. Leider ist ein Rund-um-die-Uhr Live-support nur bei den wenigsten Systemen kostenlos inbegriffen, viele beschränken sich auf Email-Support oder sind nur zu bestimmten Zeiten verfügbar, manche bieten sogar überhaupt keinen Support an.

Besonders vorsichtig muss man mit amerikanischen Systemen sein, obwohl im Normalfall eine deutsche Version der Software erhältlich ist, gibt es dort meist nur englischsprachigen Support. Falls der Entwickler nicht genügend Kundensupport zur Verfügung stellt, kann man sich an unabhängige Dienstleister wenden, diese sind aber für gewöhnlich sehr teuer und oft nicht unmittelbar verfügbar.

Du tust also gut daran dir im Vorhinein zu überlegen wie wahrscheinlich es ist, dass du einmal auf Support angewiesen bist, und entsprechend abzuklären inwiefern dieser zur Verfügung steht.

Wie skalierbar ist das System?

Je nach Geschäftsmodell sind auch deine Zukunftspläne relevant für die Auswahl des idealen Webshopsystems. Planst du beispielsweise dein Unternehmen auszubauen, so ist es wichtig miteinzubeziehen, dass die Software skalierbar, also erweiterbar und ausbaufähig ist, und auch mit größeren und komplizierteren Shops klarkommt. SaaS-Systeme stoßen hier oft an ihre Grenzen, Enterprise-Systeme wie Magento hingegen sind genau auf solche Situationen ausgelegt und wachsen problemlos mit deinem Shop mit.

Welche Schnittstellen sind geboten?

Falls du bereits ein Geschäft besitzt und einen Onlineshop als zweiten Verkaufsanal aufmachen möchtest oder planst über Marketplaces wie Amazon Marketplace oder eBay zu verkaufen, dann ist dieser Punkt besonders relevant für dich. In diesem Fall ist es nämlich wichtig darauf zu achten, über welche Schnittstellen eine Shop-Software verfügt, und wie gut sie sich an andere Software anknüpfen lässt. Auch die Anbindung an Marketplaces ist keine Selbstverständigkeit, etliche Systeme bereiten hier Probleme oder sehen überhaupt keine Anbindung vor.

Falls du also ein Warenwirtschaftssystem besitzt solltest du auf jeden Fall überprüfen ob dein System von der Software unterstützt wird und sich nahtlos integrieren lässt. Auch wenn du zwar noch kein Warenwirtschaftssystem besitzt, aber die Anschaffung planst, solltest du dir Gedanken über die Kompatibilität machen, durch die Wahl des richtigen WaWi-Systems und der passenden Shopsoftware ersparst du so eventuell Aufwand und zusätzliche Kosten.

Manche Shopsysteme, beispielsweise Mondo Media bieten sogar ein bereits integriertes Warenwirtschaftssystem an, je nach System gegen Aufpreis oder gar kostenlos.

Open Source vs. SaaS

Unter allen Softwaretypen am populärsten sind SaaS (Software as a Service) und Open-Source-Systeme. Die zwei Shopsystem-Typen sprechen komplett entgegengesetzte Zielgruppen an und unterscheiden sich auch deshalb in fast allen Aspekten.

Während SaaS-Systeme für den Privatnutzer oder kleine Unternehmen konzipiert sind, richten sich Open-Source-Systeme gewöhnlich in erster Linie an große Unternehmen und sind auf deren Bedürfnisse zugeschnitten. Diese Enterprise-Systeme verfügen über einen enormen Funktionsumfang und sind meist modular aufgebaut, sodass beliebig Module hinzugefügt und entfernt werden können. Abgesehen davon gibt es etliche Plug-ins, die das Funktionsspektrum der Software ins unendliche ausweiten und zur hohen Skalierbarkeit beitragen. Unter Skalierbarkeit versteht man die Fähigkeit einer Software mit einem wachsenden und komplexer werdenden Shop mitzuwachsen und sich diesem anzupassen. Ein derartiger Umfang hat natürlich seinen Preis, und der ist happig. Unter 5.000€ jährlich kommt man da dank laufenden Kosten nicht weg, oft liegen die Kosten sogar bei bis zu 25 tausend Euro im Jahr. Dazu kommen dann noch teils enorm hohe Einrichtungs- und Lizenzkosten (Open-Source-Systeme sind normalerweise zwar grundsätzlich kostenlos, der volle Funktionsumfang ist aber oft nur in einer kostenpflichtigen Version erhältlich).

Am anderen Ende des Preisspektrums sind die Saas-Mietsysteme angesiedelt, mehr als jährlich 1.000€ gibt man hier für die Software selbst selten aus. Das liegt einerseits daran, dass SaaS-Systeme nur über ein eingeschränktes Funktionsspektrum verfügen und sich auf das Wesentliche fokussieren, um auch für Einsteiger im Alleingang verwaltbar zu sein. Andererseits werden diese Systeme vom Anbieter selbst gehostet, es fallen also keine zusätzlichen Kosten für Serverspace an, diese sind schon günstig im Software-Tarif enthalten. Open-Source-Systeme hingegen müssen auf eigenen oder gemieteten Servern gehostet werden, und können im Normalfall nur von professionellem Personal effizient bedient werden.

Welcher dieser Shopsystemtypen eher zu deinem Shop passt hängt also hauptsächlich von deinen Ressourcen und deinem Geschäftsmodell ab.

Erstellen deines persönlichen Anforderungsprofils:

Der erste Schritt auf der Suche nach dem richtigen Shopsystem ist das Aufstellen eines individuellen Anforderungsprofils. Dabei legst du fest was du von einer Shopsoftware erwartest, welche Ressourcen dir zur Verfügung stehen und worauf du auf keinen Fall verzichten kannst. Dies vereinfacht die Suche enorm, da du nur noch die einzelnen Shopsysteme mit deinen Anforderungen abgleichen musst und so ohne viel Nachdenken und mühsames Vergleichen recht schnell alle Shopsysteme, die in Frage kommen, ausfindig machen kannst.

Um dir das Zusammenstellen dieses Anforderungsprofils zu erleichtern haben wir eine Liste mit Fragen erstellt, welche du dir selbst beantworten kannst um deine Ausschlusskriterien in allen ausschlaggebenden Aspekten eines Shopsystems zu ermitteln.

  1. Wie groß ist dein Budget?
  2. Möchtest du an andere Unternehmen (B2B) oder direkt an den Verbraucher (B2C) verkaufen?
  3. Ist dein Shop als reiner Onlineshop oder als Ergänzung zum Verkauf im Laden gedacht?
  4. Planst du Marketplaces wie Ebay oder Amazon als Verkaufskanal zu nutzen?
  5. Welche Payment-/ Zustellungsdienstleister möchtest du anbieten?
  6. Soll dein Shop mehrsprachig sein?
  7. Hast du bereits Erfahrung im Bereich E-Commerce?
  8. Beauftragst du professionelles Personal oder eine Agentur mit dem Erstellen und Verwalten deines Shops oder übernimmst du das selbst?
  9. Welche Features sind dir besonders wichtig?
  10. Hast du vor international zu vertreiben?

Fazit

Wenn man diesen Vergleich in einem Satz zusammenfassen kann, dann ist es dieser: So sehr wir es uns auch wünschen, das perfekte one-fits-all Shopsystem existiert nicht, zumindest noch nicht. Es ist schlicht unmöglich ein Shopsystem zu entwerfen das allen Ansprüchen gerecht wird, da die Anforderungen sehr stark auseinandergehen und von den persönlichen Vorstellungen und Ressourcen der Nutzer abhängen.

Das heißt aber nicht, dass es nicht das richtige System für deinen Shop gibt. Der Markt bietet heutzutage eine enorme Bandbreite an unterschiedlichen Systemen, es ist also für jeden das Richtige dabei. Die Schwierigkeit liegt also vielmehr darin das passende System ausfindig zu machen.

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