plentymarkets – Mehr als nur ein Onlineshop

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plentymarkets | Review 2019

Jetzt plentymarkets kostenlos testen
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  • 1. KOSTEN
  • 2. INSTALLATION & EINRICHTUNG
  • 3. HOSTING
  • 4. DESIGN
  • 5. FRONTEND
  • 6. BACKEND
  • 7. ERWEITERUNGEN
  • 8. MARKETING
  • 9. SICHERHEIT
  • 10. SUPPORT

plentymarkets LogoBei plentymarkets ist der Name Programm – Mit unzähligen Schnittstellen und einem integrierten POS-System bietet die Software alles was für den reibungslosen Omnichannel-Vertrieb notwendig ist. In diesem Testbericht nehmen wir vor allem das Shopmodul des Systems, Plentymarkets Ceres, genauer unter die Lupe.

Kurze Zusammenfassung zu plentymarkets

Plentymarkets kann mit einem sehr umfassenden und Vollständigen Funktionsumfang punkten, vor allem bei den Schnittstellen und dem Multichannel-Verkauf. Der Fokus auf die Funktionalität hat aber auch negative Auswirkungen, so ist das Backend recht unübersichtlich und auch der Mangel an Templates und Design-Optionen trübt das Gesamtbild etwas. Positiv auffällig ist hingegen die Anpassung an den deutschen Markt unter anderem durch Vorlagen für rechtliche Texte.

Für wen eignet sich plentymarkets am besten?

plentymarkets ist besonders auf den Omnichannel-Verkauf spezialisiert und richtet sich somit auch primär an Nutzer, die ein derartiges Geschäftsmodell anstreben. Während mittelständische Händler und Unternehmen mit plentymarkets im Normalfall genau das erhalten was sie brauchen, ist das System für kleinere Unternehmen weniger gut geeignet, da die Einrichtung und Verwaltung doch mit einem gewissen Aufwand verbunden sind.

1. KOSTEN

Kann man das Shopsystem kostenlos testen?

plentymarkets bietet ein mit 30-Tagen Testzeitraum außergewöhnlich langes kostenloses Trial an. Dies bietet dir die Möglichkeit das System ohne Angabe deiner Zahlungsoptionen völlig unverbindlich zu testen. Falls der Zeitraum abläuft ohne dass du vorher einen Tarif gebucht hast wird das Trial automatisch beendet. Solltest du zwischenzeitlich einen Tarif buchen kannst du die Daten aus dem Trial beibehalten und deinen Shop nahtlos weiter einrichten. Da es sich bei plentymarkets um ein recht kompliziertes und nicht gerade günstiges System handelt empfehlen wir auf jeden Fall von dem Trial Gebrauch zu machen, um herauszufinden ob das System tatsächlich den persönlichen Anforderungen entspricht und einen etwaigen Fehlkauf zu vermeiden.

Welche Tarife gibt es?

Wie auch das System selbst ist das Tarif-System von plentymarkets recht komplex. Es gibt 3 Tarifgruppen, plentymarkets Starter, -Pro und -Plus. Die „Starter“-Gruppe ist wiederum in 3 unterschiedlichen Tarifen erhältlich, von denen der erster kostenlos ist und entsprechend wenig Funktionsumfang bietet. Weniger eingeschränkt sind der „Basic“-Tarif für 39,00€ monatlich und der „Advanced“-Tarif für 79,00€ monatlich. Die zwei plentymarkets Pro Tarife richten sich an erfahrene Händler, die einen festen Geschäftsplan haben und abschätzen können welche Softwareteile Sie benötigen und wie viele Bestellungen sie zu erwarten haben. Hier gibt es zum einen den Pro-Classic-Tarif (129,00€ monatlich), bei dem vorab feste Auftragspakete und die benötigten Software-Module gewählt werden und außerdem den Pro-Flex-Tarif (249,00€ monatlich), bei dem die Auftragstransaktionsgebühren dem monatlichen Umsatz angepasst werden. Für größere Unternehmen gibt es darüber hinaus noch die dritte Gruppe, „plentymarkets PLUS“, welche alle Module beinhaltet und dir so uneingeschränkten Zugriff auf das gesamte System gibt. Der „PLUS“-Tarif ist nur auf Anfrage erhältlich und wird jeweils individuell angepasst.

Gebühren

Eine Einrichtungsgebühr musst du bei plentymarkets nicht zahlen, zumindest solange du die Software selbst konfigurierst. Andernfalls fallen etwaige Kosten für eine Agentur an. Zusätzlich zu den monatlichen Tarif-Preisen berechnet plentymarkets außerdem abhängig vom Tarif Transaktionskosten in Höhe von 10 bis 15 Cent pro getätigtem Einkauf. Zusätzlich können noch Kosten für Dienstleister oder Personal zur Verwaltung oder für das Programmieren von individuellen Erweiterungen die Gesamtkosten weiter in die Höhe treiben. Du solltest dich also im Vorfeld genau informieren wie viel dein Projekt in der Umsetzung tatsächlich kosten wird, ansonsten erlebst du schnell eine böse Überraschung, wenn du bestimmte Kosten außer Acht gelassen hast.

2. INSTALLATION & EINRICHTUNG

Nach der Registrierung erhältst du per Email deine Login-Daten und einige Informationen zu den nächsten Schritten. Anders als bei vielen Shopsystemen wirst du plentymarkets nach dem Login im Backend nicht von einem Assistenten durch die Einrichtung geführt oder mit Tipps versorgt. Dass die Einrichtung des Systems eine komplizierte Angelegenheit ist, zeigt sich schon alleine darin, dass der sogenannte „Quick Start Guide“ für plentymarkets ganze 62 Seiten umfasst. Wenigstens bietet das System ein gewisses Maß an Unterstützung während der Einrichtung, so gibt es einige Beispielprodukte & Bestellungen als Vorlagen und Erfolgs- und Fehlermeldungen zu den meisten Einrichtungsschritten. Letztere warnen außerdem vor möglichen Folgefehlern.

Falls du bereits einen Shop besitzt, kannst du bestehende Datensätze als CSV importieren, und auch das Importieren von eBay-Listings ist möglich. Während des Einrichtungsprozesses kannst du außerdem von der Vorschaufunktion Gebrauch zu machen, um zu überprüfen wie dein Shop im aktuellen Zustand für Kunden aussehen würde.

Benötigst du die Unterstützung einer Agentur?

Die Einrichtung von plentymarkets kann sich besonders bei umfangreicheren Shops sehr aufwändig gestalten, und erfordert in jedem Fall bestimmte Vorkenntnisse, da unter anderem Datenbanken manuell angelegt und Konfigurationsdateien angepasst werden müssen. Unerfahrene Nutzer sollten hier besser die Finger von lassen, und eine professionelle Agentur mit der Einrichtung betrauen. So vermeidet man Fehler und damit eine Menge Zusatzaufwand. Wer über grundlegende Vorkenntnisse im Bereich E-Commerce verfügt sollte das aber auch allein bewältigen können.

3. HOSTING

Anders als die meisten Systeme wird plentymarkets in der Cloud gehostet, deine Daten liegen dabei aber genau wie bei gewöhnlichen Mietshop-Lösungen auf den Servern des Anbieters. Diese werden regelmäßig geupdatet und täglich mit Backups gesichert. plentymarkets macht weder zur Bandbreite noch zur Uptime Angaben, diesbezüglich tappt man also im Dunkeln. Ein Content-Delivery-System gibt es nicht.

4. DESIGN

plentymarkets verfügt von Hause aus nur über ein einziges Template. Dieses lässt sich jedoch völlig frei anpassen – sofern man das nötige Knowhow besitzt – und ist auch in der Grundform sehr ansehnlich und modern gestaltet. Sollte das Standard Theme nicht genügen, kannst du über plentymarkets Marketplace weitere hochwertige Themes erwerben. Außerdem kannst du eigene Themes verwenden die du entweder selbst erstellt oder bei einem Drittanbieter in Auftrag gegeben hast. Ein weiterer Pluspunkt ist die Optimierung für mobile Endgeräte wie Tablets oder Smartphones: das Standard-Theme ist komplett responsive gestaltet, und Themes von Drittanbietern müssen den Kriterien des responsiven Designs entsprechen, um in plentymarkets integriert werden zu können, die optimierte mobile Darstellung ist somit garantiert.

5. FRONTEND

Das Frontend von plentymarkets wird nach einem Drag & Drop-Prinzip konfiguriert und ist klassisch in Produkt- und Kategorieseiten unterteilt. Der Checkout lässt sich als einseitiger Express-Checkout darstellen, was besonders für die mobile Ansicht von Vorteil ist. Während des Checkout-Prozesses können deine Kunden außerdem ein Kundenkonto anlegen und so ihre Daten für zukünftige Einkäufe speichern oder ihre Bestellungen einsehen und gegebenenfalls stornieren oder eine Retoure veranlassen.

Produktpräsentation

Deine Produkte kannst du bei plentymarkets mit Hilfe der üblichen Medien und Optionen in Szene setzen: Produktfotos inklusive Foto-Zoom lassen sich einzeln oder als Teil einer Bildergalerie hinzufügen und auch eine Produktbeschreibung fehlt nicht. Diese wird über einen Editor erstellt über den du sie um u. a. Links, Tabellen und Bildern erweitern kannst. Auch Social-Media-Optionen wie „Teilen“ oder Social-Media-Buttons für Twitter und Co. können hinzugefügt werden. Die Produkte können zudem mit rein Informativen Kurzinfos versehen werden. Dazu gehören sowohl Standardangaben wie die Artikelnummer als auch speziellere Angaben wie beispielsweise eine FSK-Beschränkung. Kundenbewertungen können ebenfalls hinzugefügt werden. Wie bei allen Shopsystemen mit interner Suchfunktion kannst du deinen Produkten auch mit passenden Suchmaschinen-Tags versehen, was es den Kunden erleichtert die gesuchten Produkte zu finden. plentymarkets unterstützt des Weiteren auch Produktvarianten, diese können nach Angabe der relevanten Parameter auch automatisch berechnet werden.

6. BACKEND

Da das Backend den enormen Funktionsumfang von allen Modulen in einer Nutzeroberfläche vereint, ist es kein Wunder, dass es etwas voller wird, das hätte man aber auch besser umsetzen können. Das Backend wirkt sehr überladen und ist obendrein nicht besonders ansehnlich gestaltet. Die Bedienung ist zwar nicht ganz leicht, dank ausführlicher Handbücher Video-Tutorials findet man sich aber trotzdem schnell ein.

Verwaltung

Das Backend von plentymarkets mag zwar nicht das schönste sein, das wird durch den umfassenden Funktionsumfang aber mehr als wettgemacht. Bestellungen werden automatisch oder optional auch manuell eingetragen, eine Option für Rücküberweisungen (z.B. nach einer Stornierung) gibt es ebenfalls. Das Hauptmerkmal von plentymarkets ist aber wohl sein POS-Modul. Dieses beinhaltet ein Kassensystem für den Verkauf in der Filiale und die nötigen Schnittstellen und Features, um dieses mit dem Onlineshop zu verbinden. Dieses System erlaubt dir sowohl im Laden als auch Online über deinen eigenen Shop sowie über weitere Verkaufskanäle zu verkaufen während Warenbestände und Bestellungen zentral verwaltet und Synchronisiert werden.

Auch wenn das Wichtigste vorhanden ist fehlen einige wenige Features, die wichtigsten davon sind ein Risikoanalyse-System zum Schutz vor Betrügern und eine Cart-Recovery Funktion für das wiederherstellen gelöschter Warenkörbe. Damit ließen sich Warenkörbe von Kunden, die den Kaufvorgang vor Abschluss abgebrochen haben einsehen.

Ansonsten ist alles Wichtige dabei, wie unter anderem Optionen zum Anlegen von Kundenkontos. Diese werden automatisch angelegt, können aber manuell weiter angepasst werden. Statistiken können individuell eingerichtet und eingesehen werden, auch Google Analytics wird unterstützt. Du kannst außerdem dank der Verwaltungs-App für iOS und Android auch unterwegs auf deinen Shop zugreifen.

Eine Besonderheit sind die bereits angelegten rechtlichen Texte wie beispielsweise das Impressum oder eine AGB. Dieses Feature soll sicherstellen, dass der Shop mit den Richtlinien des deutschen Marktes konform ist.

7. ERWEITERUNGEN

plentymarkets ist modular aufgebaut, das System verfügt somit von Haus aus über viele zusätzliche Programme und lässt sich außerdem durch Drittanbieter Software erweitern. Inzwischen gibt es auch einen App Store, genannt „plentyMarketplace“, der etliche Erweiterungen für das Shopmodul des plentymarkets-Systems beinhaltet. Über diesen lassen sich auch neue Themes herunterladen, man ist also nicht mehr auf ein Theme beschränkt wie früher.

Über welche Schnittstellen verfügt das System?

Schnittstellen zu Drittanbieter-Software sind normalerweise ein Muss für ein gutes E-Commerce System, sie erlauben dir den Funktionsumfang unkompliziert zu erweitern oder deinen Shop nahtlos mit vorhandenen Programmen zu verknüpfen. plentymarkets bietet eine Bandbreite an Schnittstellen, doch eigentlich sind in dem Allround-System dank der vielen Module bereits alle wünschenswerten Funktionen und Programme integriert.

Neben Software-Schnittstellen sind auch Schnittstellen für alle gängigen Versandt- und Payment-Dienstleister wie PayPal, Klarna oder DHL vorhanden, weitere lassen sich über Plug-ins einfach hinzufügen.

Ist das System für den internationalen Verkauf geeignet?

plentymarkets wurde für die internationale Nutzung konzipiert und unterstützt selbstverständlich alle relevanten Sprachen. Auch mehrsprachige Shops kannst du problemlos einrichten, ohne mehrere Versionen des Shops erstellen zu müssen. Hierbei wirst du optional von den Übersetzungsfunktionen oder sogar Übersetzungsdienstleitern von plentymarkets unterstützt. Dabei bleibt eine Sprache immer die Standardsprache während die weiteren Sprachen als zusätzliche Sprachversionen des Shops hinzugefügt werden. Durch dieses System ist es außerdem möglich den Kunden jeweils die Version anzuzeigen, welche der Standardsprache ihres Browsers entspricht.

Auch das Einrichten mehrerer Währungen ist bei plentymarkets kein Problem. Du kannst aus einer großen Auswahl die Währungen wählen, die du verwenden möchtest und den Kunden länderabhängig die entsprechende Währung anzeigen lassen. Auch hier bleibt aber eine Währung die Systemwährung. Die Steuereinstellungen können ebenfalls angepasst werden: Zum einen kannst du für jedes Land den entsprechenden Steuersatz festlegen, für Deutschland auch den verminderten Mehrwertsteuersatz, und zudem auch auf Produktebene die Steuersätze anpassen.

Eine Besonderheit von plentymarkets ist die Möglichkeit mehrere unabhängige Shops in verschiedenen Ländern zentral über ein System zu verwalten.

8. MARKETING

Das plentymarkets auf den Multichannel-Vertrieb spezialisiert ist fällt auch bei den Marketing-Funktionen sofort auf. So sind Angabemöglichkeiten für Amazon, Rakuten, Ebay, etc. bereits bei der Produkterstellung integriert und auch die Verknüpfung mit Sozialen Medien wie z.B. Facebook oder Twitter ist vorgesehen. Facebook kann darüber hinaus ebenfalls als Verkaufskanal genutzt werden. Außerdem bietet plentymarkets einen großen Umfang an integrierten Marketing-Optionen, darunter verschiedene Arten von Gutscheincodes und Vouchern, Cross-Selling, Preisstaffelung, Neuheiten, Top-Seller, Sonderangebote und Gewinnspiele. Für Kundenbewertungen gibt es zum einen eine eigene Option für Produktrezensionen, zum anderen können Kundenbewertungen von eKomi und Trusted-Shops integriert werden.

Welche SEO-Tools stehen dir zur Verfügung?

plentymarkets bietet die üblichen SEO-Optionen und erlaubt dir sowohl für den Onlineshop selbst als auch einzeln für Produkt- und Kategorieseiten Title, Meta-Description, URL und Alternativtexte für Bilder anzupassen. Das Erstellen einer XML-Sitemap ist ebenfalls vorgesehen.

9. SICHERHEIT

Wie sind die Server gesichert?

Da plentymarkets ausschließlich als cloud-basierte-Software erhältlich ist, wird das System komplett auf den Servern des Anbieters gehostet. Hierbei handelt es sich um sehr sichere Server, welche vom TÜV für geprüfte Cloud-Sicherheit zertifiziert sind, um die Sicherheit deiner Daten musst du dich also nicht sorgen.

Ist der Checkout ausreichend gesichert?

Ein SSL-Zertifikat für den Checkout und allgemein zur verschlüsselten Datenübertragung ist bei plentymarkets nicht inklusive. Du kannst jedoch bei dem Anbieter selbst kostenpflichtig eines erwerben.

Ist plentymarkets DSGVO konform?

Da es sich bei plentymarkets um ein britisches Unternehmen handelt, und die Serverfarmen ebenfalls im Vereinigten Königreich stationiert sind entsprechen Sie allen Richtlinien des europäischen Marktes, inklusive DSGVO. Im Rahmen des Brexit könnte sich diesbezüglich jedoch in den nächsten Jahren etwas ändern, es ist also ein gewisses Maß an Vorsicht geboten.

10. SUPPORT

plentymarkets bietet umfangreiche Support Ressourcen in deutscher Sprache an, besonders die Online-Ressourcen sind sehr hilfreich. Auf diese kannst du auf der Homepage von plentymarkets unter dem Punkt „E-Learning“ zugreifen. Hier findest du ein Handbuch, Video-Tutorials, die Academy, Webinare und Schulungsmodule. Am hilfreichsten ist das Handbuch welches mit ausführlichen Erklärungen, Screenshots, Videos und Verweisen zu passenden Tutorials viele Themen und Probleme bzw. deren Lösungen anschaulich erklärt.

Über aktuelle Themen und relevante Neuerungen klärt dich der Blog von plentymarkets auf und im Forum kannst du dich mit anderen Nutzern austauschen. Hierzu benötigst du jedoch einen separaten Foren-Account neben deinem plentymarkets-Account.

Falls du ein Problem haben solltest welches du weder mithilfe der Online-Ressourcen, noch im Austausch mit anderen Nutzern lösen kannst, steht dir das Live-Support-Team von plentymarkets zur Verfügung, welches du kostenlos telefonisch kontaktieren kannst. Zumindest das deutsche Team ist jedoch nur montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Bei akuten Problemen musst du im schlimmsten Fall ohne Support auskommen. Für Notfälle, die mit dem Hosting zu tun haben gibt es zwar eine separate Hotline, die jederzeit erreichbar ist, diese ist mit Preisen von 1,89€/Minute aus dem deutschen Festnetz aber sehr teuer.

Bei größeren Angelegenheiten kannst du außerdem einen kostenpflichtigen Termin mit einem Experten, bei plentymarkets „Partner“ genannt, vereinbaren und so individuellen Support erhalten.

Welche Alternativen gibt es zu plentymarkets?

Da plentymarkets ein recht einzigartiges System ist, ist es schwer direkt vergleichbare Alternativen für das Gesamtsystem zu finden, am ehesten kommen aber Opensource-Komplettlösungen wie Magento ran. Bezogen auf das Shop-Modul an sich, plentymarkets Ceres, bieten sich einige relevante Alternativen, da es bei plentymarkets die Möglichkeit gibt etliche andere Shopsysteme in das Gesamtsystem zu integrieren.

Unser Fazit

In unserem Test hat sich gezeigt das plentymarkets eindeutig mehr ist als nur ein Shopsystem und besonders wenn es um die Verknüpfung unterschiedlicher Verkaufskanäle geht überzeugen kann. Dafür verantwortlich ist das integrierte POS-Modul des Systems.

Insgesamt bietet das Backend alles was man von einem vollwertigen Shopsystem erwartet, sogar eine App für die mobile Verwaltung ist vorhanden. Einige wenige Features wie Risikoanalyse oder Cart-Recovery fehlen jedoch.

Eine weitere große Stärke sind die Schnittstellen und die Erweiterungsmöglichkeiten: plentymarkets lässt sich durch etliche Softwares erweitern und bietet Schnittstellen für alle wichtigen Zahlungs- und Versanddienste und Verkaufskanäle. Auch bei der Internationalisierung und der Anpassung speziell an den deutschen Markt mangelt es nicht, die Währungs- und Steueroptionen wurden entsprechend optimiert.

Bei der Shop-Oberfläche gibt es weder Besonderheiten noch größere Mängel. Das gleiche gilt für den Marketing- und SEO-Bereich, hier fällt lediglich die Integration von Trusted-Shops- und eKomi-Kundenbewertungen positiv auf.

Weniger überzeugend sind Design- und Layout, da von Haus aus nur ein Template vorhanden ist und weitere kostenpflichtig erworben werden müssen. Wenigstens sind diese qualitativ hochwertig und responsive gestaltet.

Auch bei der Nutzerfreundlichkeit hapert es etwas, das Backend fällt aufgrund seines enormen Funktionsumfangs recht unübersichtlich aus und die Einrichtung gestaltet sich sehr aufwändig. In den technischen Aspekten kann plentymarkets jedoch überzeugen, die Server sind nicht nur schnell, sondern auch sicher, wie das TÜV-Zertifikat beweist. Und solltest du mal Probleme technischer Art oder allgemein haben, stehen dir etliche Support-Ressourcen und ein leider nur eingeschränkt erreichbares Support-Team zur Verfügung.

Leider ist all dies wirklich nicht billig: Mit den Transaktionsgebühren und den happigen Tarifpreisen lässt sich Plentymarkets teuer für den gebotenen Umfang bezahlen.

Zusammenfassend bietet das System also eine ausgezeichnete Komplettlösung, wenn man das nötige Hintergrundwissen oder Personal und ein großes Budget zur Verfügung hat.

plentymarkets – Mehr als nur ein Onlineshop
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