Lightspeed – Was ist aus SEOshop geworden?

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Lightspeed | Review 2019

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  • 1. KOSTEN
  • 2. INSTALLATION & EINRICHTUNG
  • 3. HOSTING
  • 4. DESIGN
  • 5. FRONTEND
  • 6. BACKEND
  • 7. ERWEITERUNGEN
  • 8. MARKETING
  • 9. SICHERHEIT
  • 10. SUPPORT

Lightspeed LogoDie Vergangenheit von Lightspeed ist recht hat holprig, die ehemals als SEOshop bekannte Mietshop-Lösung wurde 2015 von dem kanadischen Softwareunternehmen Lightspeed übernommen und versucht nun sich unter neuem Namen gegen die Konkurrenz zu behaupten. Wie gut das System die Übernahme überstanden hat, und ob es mit den Konkurrenten mithalten kann, schauen wir uns in dem folgendem Testbericht genauer an.

Kurze Zusammenfassung zu Lightspeed

Insgesamt kann Lightspeed in Bezug auf den Funktionsumfang sehr gut mit der Konkurrenz mithalten und punktet vor allem durch die für ein ausländisches System äußerst gute Anpassung an den deutschen Markt. Weniger überzeugend ist das Kostenmodell, durch die unzähligen Zusatzgebühren für unabdingliche Erweiterungen und gar Designs ist das System im Vergleich überdurchschnittlich teuer. Einen weiteren Kritikpunkt stellt die beschränkte Produktanzahl dar.

Für wen eignet sich Lightspeed am besten?

Grundsätzlich entspricht Lightspeed gemessen am Funktionsumfang den Ansprüchen von Shops jeder Größe und Art, da das System im Vergleich zur Konkurrenz aber doch recht teuer ist, ist es für Einsteiger und Privatpersonen weniger attraktiv. Die hauptsächliche Zielgruppe stellen kleine bis mittelständische Unternehmen mit hohen Ansprüchen an den Funktionsumfang dar.

1. KOSTEN

Kann man das Shopsystem kostenlos testen?

Bevor du Lightspeed kostenpflichtig buchst, solltest du das System auf jeden Fall zuerst testen, da es nur jährlich kündbar ist. Glücklicherweise gibt es dazu ein kostenloses 14-Tage-Trial, mit dem du dir einen Überblick über den Funktionsumfang verschaffen kannst. Falls du dich anschließend entscheidest Lightspeed zu kaufen, kannst du alle Daten aus dem Trial übernehmen und musst lediglich ein Kundenkonto erstellen und deinen bevorzugten Tarif buchen.

Welche Tarife gibt es?

Lightspeed ist zu 3 unterschiedlichen Tarifen mit jeweils verschiedenem Funktionsumfang erhältlich. Der Starter-Tarif ist noch recht eingeschränkt und dafür mit 49€ monatlich recht teuer. Mehr Funktionsumfang bieten der Fortgeschritten-Tarif für 89€ und der Professionell-Tarif für 189€. Zusätzlich zu diesen 3 Standard-Tarifen gibt es noch einen individuellen Enterprise-Plan für größere Unternehmen, dessen Kosten und Umfang für jeden Kunden projektabhängig festgelegt werden. Für alle 3 Standard-Tarife gilt eine Mindestlaufzeit von einem Jahr, wenn du dich aber für 1,2 oder 3 Jahre im Voraus für Lightspeed entscheidest, erhältst du auf den Gesamtpreis einen Rabatt von 8%/16%/24%.

Fallen zusätzliche Kosten an?

Bei jedem Tarif wird zusätzlich eine einmalige Einrichtungsgebühr fällig, Transaktionsgebühren werden jedoch nicht erhoben. Neben dieser einmaligen Gebühr fallen im Normalfall noch zusätzliche monatliche Kosten für Templates oder bestimmte Apps an.

2. INSTALLATION & EINRICHTUNG

Nachdem du deinen gewünschten Tarif gebucht oder die kostenlose Demo freigeschalten und dich in deinem Lightspeed eCommerce Benutzerkonto angemeldet hast, werden auf dem Dashboard einige erste Schritte in Form einer Tour aufgelistet. Während des Einrichtungsprozesses werden diese Schritte dann als erledigt abgehakt, in manchen Fällen erhältst du zusätzlich einen Verweis auf den Support für weiterführende Informationen zu dem entsprechenden Schritt. Um zu prüfen wie dein Shop nach aktuellem Stand der Einrichtung für Kunden aussehen würde, kannst du dir außerdem jederzeit eine Vorschau anzeigen lassen. Nur eine Coming-Soon-Seite gibt es leider nicht.
Falls du bereits einen Shop besitzt kannst du diesen problemlos in das Lightspeed eCommerce System umziehen. Hierzu kannst du entweder die einzelnen Daten wie Produkte oder Nutzerkonten als CSV importieren, oder kostenpflichtig einen kompletten Shopumzug durchführen lassen.

Ist eine Agentur nötig?

Auch wenn sie recht zeitintensiv ausfällt lässt sich die Einrichtung von Lightspeed auch von unerfahrenen Nutzern gut im Alleingang bewältigen, auf die Unterstützung einer Agentur bist du also im Normalfall nicht angewiesen.

3. HOSTING

Lightspeed wird wie alle üblichen Mietshop-Systeme auf den Servern des Anbieters gehostet, die Bandbreite ist dabei bei allen Tarifen unbegrenzt. Außerdem in allen Tarifen enthalten sind ein kostenloses Email-Hosting und eine kostenlose Domain, dabei handelt es sich jedoch lediglich um eine lightspeedwebstore-Subdomain (z.B. meinshop.lightspeedwebstore.com). Eine individuelle Domain musst du selbst besorgen und mit deinem Shop verbinden, bei Lightspeed kannst du leider keine eigene Domain erwerben.

4. DESIGN

Lightspeed hat einen eigenen Themestore mit über 100 Templates, aus denen du das passende Design für deinen Shop auswählen kannst. Auf dem Papier klingt das hervorragend, doch es gibt einige Haken an der Sache: zum einen sind die meisten Themes kostenpflichtig und müssen monatlich bezahlt werden (7,50€ – 17,50€ monatlich) und das für mindestens ein Jahr, wenn Sie einmal gebucht wurden. Außerdem ist der Store mit keinerlei Filtern oder einer Suchfunktion versehen, die Suche nach einem geeigneten Template gestaltet sich entsprechend umständlich. Wenigstens sind die meisten dieser Templates dank der modernen optisch hochwertigen Aufmachung ihren Preis auch wert. Responsive sind sie übrigens auch alle, die Wiedergabe deines Shops auf Mobilgeräten wird also keine Probleme bereiten. Falls du die hohen Kosten trotzdem nicht in Kauf nehmen willst, kannst du aus einem der 3 kostenlosen Themes und deren Variationen wählen, oder ein eigenes Theme erstellen oder von einem Drittanbieter erstellen lassen. Um dieses auch verwenden zu können musst du allerdings erst zum Lightspeed Partner werden, dafür kannst du das Template dann aber auch anderen Nutzern zum Kauf anbieten.

Natürlich können die Templates auch angepasst werden, entweder über den Template Editor, oder die Developer Toolbar mithilfe von HTML und CSS. Letztere lässt sich nur mit Programmierkenntnissen nutzen, bietet dafür aber völlig freie Anpassungsoptionen.

5. FRONTEND

Das Frontend von Lightspeed ist übersichtlich und unkompliziert aufgebaut, die Produkte sind in Kategorien eingeteilt und haben jeweils eine eigene Produktseite, wie üblich. Leider gibt es im Bezug auf Produkte einige Einschränkungen: So ist die Anzahl der Produkte, die ein Shop beinhalten kann in allen Tarifen, selbst im Teuersten, auf eine tarifabhängige Menge begrenzt. Dasselbe gilt für diverse andere Parameter wie den Speicherplatz für hochgeladene Dateien. Des Weiteren werden nicht alle Produktarten unterstützt. So werden Downloadprodukte nur nach der Installation einer Erweiterung unterstützt und Geschenkkarten lassen sich gar nichts anbieten. Es besteht zwar die Möglichkeit, geringfügige Personalisierungen wie Gravuren anzubieten (der Kunde kann solche Wünsche in einem Spezialfeld angeben), komplett personalisierbare Produkte wie vom Kunden selbst designte T-Shirts oder Tassen werden jedoch nicht unterstützt.

Der Checkout kann auf einer Seite als Express-Checkout dargestellt werden, was besonders Kunden, die über ein Mobilgerät einkaufen zugutekommt. Während des Checkout-Vorgangs können die Kunden außerdem ein Kundenkonto erstellen und so Ihre Daten für zukünftige Einkäufe speichern. Über ihr Konto können sie außerdem ihre Bestellungen einsehen, verfolgen und stornieren oder eine Rücksendung veranlassen.

Produktpräsentation

Lightspeed eCommerce verfügt über alle wichtigen Features zur Produktpräsentation: Du kannst deine Produkte wie üblich mit Produktfotos anhand einer Bildergalerie mit bis zu 10 Fotos versehen und Social-Media-Buttons, die in Deutschland verpflichtend nötige Artikelnummer und natürlich auch eine Produktbeschreibung hinzufügen. Letztere kannst du über einen Editor individuell gestalten und um Links, Tabellen, Fotos und Videos erweitern. Für Produktfotos gibt es außerdem eine Zoomfunktion und ein nützliches Feature was die Bilder optional beim Import automatisch auf die passende Größe zuschneidet. Auch Produktvarianten sind möglich, diese müssen aber manuell erstellt werden. Zu guter Letzt kannst du deine Produkte auch mit Suchmaschinen-tags versehen, was die Genauigkeit der integrierten Suchfunktion verbessert. Neben der Suchfunktion kannst du auch diverse Filter festlegen, mit denen deine Kunden die Produktauswahl eingrenzen können.

6. BACKEND

Das Backend ist sehr übersichtlich gestaltet, die Startseite besteht aus einem Dashboard und dem bereits von Shopify bekannten seitlichen Menü. Manche erweiterte Optionen erscheinen jedoch erst, wenn bestimmte Änderungen vorgenommen wurden. Das ist zwar anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, stellt aber kein ernsthaftes Problem dar.

Ein echtes Problem war ehemals die deutsche Sprachausgabe, die schlechte, nach Google-Übersetzer klingende Übersetzung wurde aber inzwischen nachgebessert. Man kommt nun also auch ohne umfangreiche Englischkenntnisse zurecht. Mit der deutschen Sprachausgabe bekommst du auch einige deutsche E-Mail-Vorlagen mit hilfreichen Bausteinen.

Verwaltung

Das Backend von Lightspeed bietet alle grundlegenden Funktionen und ein integriertes Auftragsmanagement. Zusätzlich bietet Lightspeed inzwischen auch ein POS-System an, mit dem On- und Online-verkäufe synchronisiert werden können. Dieses ist jedoch nicht in Lightspeed eCommerce integriert, sondern separat erhältlich. Neben dem Shopsystem hat der Anbieter nämlich auch unter anderem ein Kassensystem für den Einzelhandel im Angebot, welches sich in der Omnichannel Variante über besagtes POS-System mit dem eCommerce-System verknüpfen und zu einer soliden Omnichannel-Lösung kombinieren lässt.

Über eingehende Bestellungen wirst du nach Wunsch per Email in Kenntnis gesetzt, du musst also nicht regelmäßig im Backend nachsehen. Ob die Bestellungen auch echt sind, musst du leider selbst beurteilen, über ein Risikoanalyse-System zum Schutz vor Betrügern verfügt Lightspeed leider nicht. Das Gleiche gilt für die sogenannte Cart-Recovery-Funktion, das Wiederherstellen gelöschter Warenkörbe ist nämlich ebenfalls nicht vorgesehen.

Zu den Optionen für die Produktverwaltung gehören unter anderem ein von Haus aus integriertes Rückgabesystem für Retouren und außerdem eine Import/Export Schnittstelle. Kundenprofile werden automatisch erstellt und lassen sich zudem manuell anlegen, auch sie lassen sich problemlos im- und exportieren und können außerdem mit erweiterten Attributen und Notizen versehen werden. Das ist besonders nützlich um beispielsweise B2B-Kunden von privaten Kunden zu trennen.

Statistiken zu deinem Shop kannst du entweder über das Lightspeed-Backend direkt oder über Drittanbieter wie Google Analytics oder Clicky einsehen.

Ist das System für den internationalen Vertrieb geeignet?

Neben Deutsch und Englisch stehen bei Lightspeed auch noch 14 weitere Sprachen zur Verfügung, und auch mehrsprachige Shops sind mit allen Tarifen möglich. Wie viele Sprachen gleichzeitig verwendet werden können, hängt hier vom Tarif ab, beim Standard-Tarif beschränkt sich die Auswahl auf 2 Sprachen, in den höheren Tarifen werden 3 bzw. 7 parallele Sprachausführungen unterstützt. Darüber hinaus werden verschiedene Währungen unterstützt. Es gibt jedoch immer eine Standardwährungen, die Preise in anderen ausgewählten Währungen werden automatisch auf Basis des aktuellen Wechselkurses berechnet. Für deutsche Shops ist die Standardwährung im Normalzustand Euro. Nach Wunsch kannst du diese aber ändern lassen, falls du eine andere Währung bevorzugst. Bei den Steuereinstellungen sind sowohl die beiden deutschen Mehrwertsteuersätze als auch die Steuersätze für die Schweiz und Österreich bereits angelegt. Weitere Steuersätze können manuell hinzugefügt werden, und auch die Option „steuerfrei“ ist verfügbar.

7. ERWEITERUNGEN

Wie alle gängigen Mietshop-Systeme ist Lightspeed nicht modular aufgebaut, verfügt aber über einen Appstore mit einem umfangreichen Angebot an (meist kostenpflichtigen) Erweiterungen.

Welche Schnittstellen gibt es?

Lightspeed überzeugt mit einer Vielzahl an Schnittstellen zu allen gängigen Systemen für Warenmanagement, ERP oder Buchhaltung. Außerdem werden alle wichtigen Zahlungsanbieter wie beispielsweise PayPal oder Skrill unterstützt, entweder bereits von Haus aus, oder anhand einer Erweiterung. Bei den Versanddienstleistern sieht es ähnlich aus, falls du einen anderen Anbieter als den Standard-Versanddienst DHL anbieten möchtest, benötigst du dazu eine entsprechende Erweiterung.

8. MARKETING

Der Marketing-Bereich von Lightspeed umfasst alle wichtigen internen Marketing-Optionen wie unterschiedliche Rabattcodes (prozentualer Nachlass, absoluter Nachlass, …) oder Optionen für das Anzeigen von verwandten, zuletzt angesehenen oder Upselling-Produkten. Auch Kundenrezensionen lassen sich integrieren.

Dank der integrierten Blogfunktion kannst du außerdem problemlos einen Blog zusammen mit deinem Shop führen und auch im Bereich Social-Media gibt es einige Möglichkeiten: So werden unter anderem die typischen Social-Media-Buttons unterstützt (für Facebook, Twitter, Google+, etc.) und auch das Verlinken der eigenen Social-Media-Accounts oder gar die Anbindung an eine Facebook Seite ist vorgesehen. Diese Seite kann dann nicht nur zur Produktpräsentation genutzt werden, Lightspeed unterstützt Facebook auch als Verkaufskanal. Perfekt gelöst ist das Thema Multichannel-Verkauf aber nicht, Marketplaces wie Ebay und Amazon Marketplace lassen sich nur mithilfe von Erweiterungen anbinden. Wenigstens kannst du dir über die kostenpflichtigen App PocketShop (69€/Monat) eine eigene App für deinen Shop erstellen und deinen Kunden als Alternativen Verkaufskanal anbieten. Optionen fürs Email-Marketing sind hingegen inzwischen im ursprünglichen Funktionsumfang enthalten und nicht mehr nur über eine App verfügbar.

Welche SEO-Tools stehen dir zur Verfügung?

Lightspeed eCommerce bietet alle wichtigen SEO-Optionen und zudem umfangreiche Hilfestellung für den Einstieg in die Thematik in Form eines Whitepapers und etlicher Blog-Einträge. Von Haus aus sind erstmal nur die grundlegenden Funktionen vorhanden: Für Shop-Homepage, Produkte und Kategorien kannst du problemlos Title, Meta-Description und Keywords anpassen. ALT-Tags lassen sich leider nur über den HTML-Code anpassen. Für URL-Weiterleitungen gilt das Gleiche, auch diese müssen manuell eingerichtet werden. Fortgeschrittene SEO-Optionen kannst du durch das Erwerben von Erweiterungen in Lightspeeds eigenem Appstore freischalten.

9. SICHERHEIT

Lightspeed nimmt Sicherheit sehr ernst. Die Server und empfindliche Prozesse wie der Checkout sind bestens abgesichert. Das Shopsystem ist außerdem von Trusted Shops zertifiziert. Software-updates werden regelmäßig durchgeführt, dein System ist also immer auf dem neuesten Stand.

Neben den üblichen Maßnahmen bietet Lightspeed ein recht seltenes Feature an: Du kannst innerhalb des Systems vorab integrierte Autoritäts-Levels nutzen um Mitarbeitern, die Zugriff auf das System haben, nur die nötigen Bereiche zugänglich zu machen.

Wie sicher sind die Server?

Ein Hauptmerkmal von Lightspeed sind die äußerst sicheren und verlässlichen Server. Diese stehen in Europa und sind den neuesten Sicherheitsstandards angepasst. Dank der stabilen Infrastruktur erreichen die Server eine durchschnittliche Uptime von 99,94%. Doch nicht nur die Uptime ist wichtig, am relevantesten ist die Servergeschwindigkeit. Lightspeed weiß das und hat seine Server entsprechend optimiert: Dank des redundanten Serversystems behalten die Server ihre Spitzengeschwindigkeit unabhängig vom aktuellen Traffic jederzeit bei. Außerdem werden stündlich Backups aller Shops gemacht, um die Möglichkeit eines Datenverlustes auszuschließen.

Ist der Checkout ausreichend abgesichert?

Der Checkout findet bei Lightspeed auf einer gesonderten Domain statt, welche mit einem SSL-Zertifikat abgesichert ist. Ein SSL-Zertifikat für die eigene Domain zu erwerben, um den Checkout dort unterzubringen und diese Weiterleitung zu vermeiden ist leider nicht möglich.

Ist Lightspeed DSGVO konform?

Insgesamt ist Lightspeed gut an den deutschen Markt angepasst, so ist beispielsweise der deutsche Mehrwertsteuersatz bereits angelegt und im Backend sind auch rechtlich relevante Seiten wie eine AGB und ein Impressum bereits vorgesehen und als Vorlage angelegt. Da sowohl empfindliche Prozesse auf der Shopseite als auch die Server selbst ausreichend abgesichert sind entspricht Lightspeed auch aus technischer Sicht den strengen Vorgaben der DSGVO.

10. SUPPORT

Lightspeed bietet sowohl ein Live-Support als auch umfangreiche Ressourcen an. Letztere umfassen die sogenannten Whitepapers und einen Blog. Whitepapers sind digitale Lehrbücher zu wichtigen Themenbereichen rund um das Thema E-Commerce die kostenlos auf der Homepage von Lightspeed zum Download bereitstehen. Besonders Anfänger haben viel von den Whitepapers da sie die Grundlagen verständlich erklären und eine gute Einführung darstellen. Der Blog ist dennoch eine wertvolle Ergänzung, da er ständig erweitert wird um aktuelle Beiträge erweitert wird, die sich mit aktuellen und relevanten Themen beschäftigen.

Natürlich gibt es bei Lightspeed auch ein Support-Team. Dieses ist entweder digital über den Livechat und per Email oder über die Support-Hotline erreichbar. Für Deutschland gibt es eine eigene Hotline, es fallen also keine Kosten für Auslandsanrufe an. Außerdem ist der Support damit auch auf deutscher Sprache verfügbar. Lightspeed gibt an eine Antwortzeit von 24 Stunden anzustreben, und liegt somit im Durchschnitt.

Darüber hinaus kannst du dich bei umfangreicheren Fragen, oder auch vor der Buchung deines Wunschtarifs – beispielweise, um abzuklären ob das System deinen Bedürfnissen entspricht -über ein Kontaktformular zu einem Gespräch mit einem Experten registrieren.

Welche Alternativen gibt es zu Lightspeed?

Lightspeed eCommerce ist inzwischen zu einem ernstzunehmenden System geworden, das durchaus mit allen direkten Konkurrenten wie Prestashop, Shopware oder ALZURA Shop mithalten kann. Die genannten Systeme verfügen über einen ähnlichen Funktionsumfang, sind meist aber billiger. Welches System letztendlich besser ist hängt insgesamt aber von den persönlichen Anforderungen ab. Zumindest eine erwähnenswerte Alternative stellen diese Systeme jedoch allemal dar.

Unser Fazit

Seit das System 2015 von dem heutigen Anbieter Lightspeed übernommen wurde hat sich so einiges getan, vor allem im positiven. Lightspeed ist mittlerweile eine solide Lösung für kleine bis mittelständische Unternehmen, die mit einer guten Anpassung an den deutschen Markt und ausgezeichneten Sicherheitsmaßnahmen punkten kann. Auch der Funktionsumfang kann überzeugen, besonders durch das POS-System, die umfangreichen SEO-Features und die Möglichkeit, den Systemzugriff für Mitarbeiter anzupassen hebt Lightspeed sich von anderen Systemen ab. Ansonsten verfügt es über alle üblichen Funktionen. Vermissen wirst du nur ganz wenige Features, darunter eine Risikoanalyse und personalisierbare Produkte. Auch optisch hebt sich das System ab, eine derartige Bandbreite an hochwertigen Templates bieten nur wenige. Doch die Templates bringen uns direkt zum ersten der zwei großen Probleme: Lightspeed ist deutlich teurer als vergleichbare Systeme. Templates und Apps kosten ordentlich extra und die Tarife sind von Haus aus nicht billig. Das zweite Problem ist jedoch fast schwerwiegender, so ist die Anzahl der möglichen Produkte pro Shop selbst im teuersten Tarif noch begrenzt. Dies Schränkt die Skalierbarkeit enorm ein und könnte für viele ein Ausschlussfaktor sein. Wer über diese zwei Mängel hinwegsehen kann, bekommt jedoch ein sehr umfangreiches, gut umgesetztes System geboten, welches zudem die Verbindung zwischen on- und offline-Verkauf weitaus besser bewältigt als andere Systeme in der Preisklasse.

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